Gewaltfrei

Der Podcast über Gewalt, Ausbeutung und gesellschaftliche Verantwortung.

«Gewaltfrei» - der neue Podcast - schliesst eine Lücke in der Schweizer Präventionsarbeit. Wir beleuchten geschlechterspezifische, häusliche und sexualisierte Gewalt sowie Menschenhandel. Im Dialog mit offiziellen Fachstellen und NGOs machen wir Wissen zugänglich und stärken Betroffene sowie die Zivilgesellschaft. Alle 3 Wochen gibt es eine neue Folge.

In der 5. Gewaltfrei-Episode sprechen wir mit der BIF über häusliche und insbesondere psychische Gewalt. Zu Gast sind Pia Allemann (Co-Geschäftsleiterin) & Nina Schifferli (Beratung). In dieser Folge sprechen wir über Arten der psychischen Gewalt & Coercive Control – wie psychische Gewalt systematisch ausgeübt wird, mit dem Ziel, Autonomie und Freiheit der Betroffenen systematisch einzuschränken. Dabei spielt Eifersucht eine grosse Rolle: Getarnt als Fürsorge kann sie in Kontrolle umschlagen und schliesslich zu häuslicher Gewalt führen. Wir stellen uns die Frage: Was ist die Ursache für Eifersucht sowie Kontrolle, was sind die Unterschiede und gibt es überhaupt eine gesunde Eifersucht? Anhand eines Fallbeispiels gehen wir den vier Phasen der Gewaltspirale nach und fragen, was die Red Flags von Beginn an sind, wie die Gewaltdynamik ins Rollen kommt, warum eine Trennung bei häuslicher Gewalt oft so schwerfällt und welches die gefährlichsten Phasen sind.

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Opferberaterinnen im Interview

Zum internationalen Frauentag – Podcast soll Gewalt an Frauen verhindern


Seit Jahren steigen in Zürich die Fälle häuslicher Gewalt. Zum internationalen Frauentag (8. März) lancieren zwei Opferberaterinnen den Podcast «Gewaltfrei». Wie sie damit die Situation von Betroffenen verbessern wollen, erklären sie im Interview.

 

Gleichstellung verhindert Gewalt

Präventionskampagne

Gewalt hat viele Ursachen. Sie entsteht jedoch häufig da, wo Menschen sich über andere stellen. Wir alle können etwas dagegen tun. Indem wir uns Unterstützung holen, wenn wir Gewalt erleben. Indem wir anderen beistehen. Oder indem wirunser eigenes Verhalten hinterfragen. Die Kampagne soll dafür sensibilisieren, dass Gewalt früh entstehen kann – da, wo Menschen andere immer wieder herabsetzen, kontrollieren oder isolieren, und da, wo Menschen Macht und Dominanz ausnutzen. Es gibt zahlreiche Hilfs- und Beratungsstellen in der Schweiz. Auch darüber informiert die Kampagne. Damit Betroffene, ihr Umfeld und Personen, die ihr Verhalten hinterfragen, bevor Worte und Handlungen andere verletzen, die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Lassen wir niemanden, der Gewalt erlebt, allein.

>> Mehr Infos zur Kampagne "Gleichstellung verhindert Gewalt" gibt es hier: www.ohne-gewalt.ch